Zubehör für Digitalkameras
Mehr als eine Kamera, eine Speicherkarte und einen vollgeladenen Akku braucht man nicht unbedingt, um gute Fotos zu machen. Dennoch haben sich findige Hersteller eine Menge einfallen lassen, um das Fotografieren leichter, besser oder auch nur abwechslungsreicher zu machen. Obwohl die meisten Kameras mittlerweile über Bildstabilisatoren verfügen, ist die häufigste Ursache für misslungene Fotos noch immer das Verwackeln.
Besser als eine ruhige Hand – das Stativ
Besonders wenn bei Tele-Aufnahmen ein Bildbereich sehr stark vergrößert wird, wirken sich schon minimale Bewegungen der Kamera stark aus – die Bilder werden unscharf. Abhilfe kann ein Stativ schaffen. Wird die Kamera darauf angebracht, kann sie bei der Aufnahme kaum wackeln. Stative gibt es in verschiedensten Qualitätsstufen im Fachhandel ab etwa 30 Euro. Wer seine Kamera auch zum Filmen nutzen will, sollte darauf achten, dass sich mit dem Stativ auch ruhige Schwenks realisieren lassen. Unterwegs kann ein großes Dreibein-Stativ ziemlich störend sein. Besonders praktisch zum Mitnehmen sind die Gorillapod-Stative: Durch eine spezielle Konstruktion lassen sich die flexiblen, nur etwa 20 Zentimeter langen Beine dieser Stative auf unterschiedlichen Untergründen aufstellen oder befestigen. Wie mit Tentakeln können diese Stative beispielsweise an Ästen oder Zaunpfählen befestiget werden. Gorillapods gibt’s in verschiedenen Größen und unterschiedlichen Ausführungen ab etwa 20 Euro – auf den teureren Modellen lassen sich sogar schwere Spiegelreflexkameras gut befestigen.
Schutz für die wertvolle Kamera
Wer lange Freude an seiner teuren Kamera haben möchte, sorgt dafür. dass sie beim Transport stets gut geschützt ist. Verschiedene Hersteller haben sich darauf spezialisiert, Taschen anzufertigen, die genau auf die Bedürfnisse von Fotografen abgestimmt sind. Wichtig ist, dass die Kamera sich leicht aus der Tasche herausnehmen lässt, so dass sie wenn es darauf ankommt schnell einsatzbereit ist. Dennoch sollte die Tasche weich und gut gepolstert sein, um wirklichen Schutz zu bieten. Kaufen Sie die Tasche so, dass sie auch genügend Platz für Zubehör bietet. Ein Antistatik-Tuch und eine Ersatz-Speicherkarte sollten stets in der Tasche dabei sein. Wer mit Spiegelreflex-Kameras fotografiert muss daran denken, dass er eventuell auch zusätzliche Objektive oder ein Blitzgerät in der Tasche mitnehmen kann. Besonders beim Objektivwechsel muss man stets sehr vorsichtig sein: Gerät Staub in das Gehäuse, kann der sich anschließend auf allen Fotos in Form von feinen schwarzen Flecken bemerkbar machen. Die Reinigung ist aufwändig und kann die Kamera beschädigen.
Platz für hunderte Fotos: Speicherkarten
Moderne Speicherkarten sind recht robust und langlebig. Dennoch kann es sehr ärgerlich sein, wenn die Karte gerade in dem Moment den Geist aufgibt, wenn ein besonders attraktives Motiv vor der Linse ist. Da selbst Speicherkarten mit Platz für viele hundert Fotos heute schon für wenige Euro zu bekommen sind, sollten Sie stets eine Ersatzkarte mit sich führen. Besonders die Karten von Markenherstellern wie Sandisk haben sich in der Praxis als sehr widerstandsfähig erwiesen. Besonders wer auch die Videofunktion von Fotoapparaten nutzen will, sollte mit dem Speicherplatz nicht knausern. Schon wenige Minuten HDTV-Film belegen mehr als ein Gigabyte Speicherplatz. Um sicher zu gehen, dass die elektronischen Kontakte der Karte nicht beschädigt werden, sollten Sie diese unbedingt in einer Schutzhülle aufbewahren – die gehört in den meisten Fällen schon zum Lieferumfang. Auch wenn sich die Kamera meist direkt mit dem Computer verbinden lässt, um Fotos zu überspielen, kann ein Kartenleser nützlich sein. Hat man das Kamerakabel einmal vergessen, lassen sich Bilder auch damit direkt zum Computer übertragen. Kartenlesegeräte mit USB-Anschluss gibt es ab etwa 10 Euro.
Foto: Gerhard Wanzenböck – Fotolia.com
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